So läuft ein EMOM ab
Beim EMOM gibt die Uhr den Takt vor. Zu jeder vollen Minute beginnst du eine festgelegte Anzahl Wiederholungen einer Übung. Bist du fertig, ruhst du bis zur nächsten Minute aus.
Das clevere daran: Deine Pause hängt von deiner Geschwindigkeit ab. Wer effizient arbeitet, belohnt sich mit mehr Erholung – wer trödelt, hat kaum Pause.
- Jede Minute startet ein neuer fester Satz
- Restzeit der Minute = deine Pause
- Selbstregulierende Belastung über Geschwindigkeit
- Klare Struktur ohne Score-Druck
Warum EMOM dein Pacing schult
EMOM zwingt dich zu konstantem, kontrolliertem Arbeiten. Du lernst, dein Tempo so zu wählen, dass du jede Minute zuverlässig schaffst – das ist Pacing in Reinform.
Genau diese Disziplin brauchst du im HYROX, wo du dein Tempo über acht Läufe und acht Stationen halten musst. EMOM ist damit ein hervorragendes Trainingswerkzeug.
- Trainiert gleichmäßiges, kontrolliertes Tempo
- Lehrt dich, Erholung bewusst einzuteilen
- Überträgt sich direkt auf das HYROX-Pacing
- Hält die Technik durch klare Stückzahlen sauber
EMOM richtig aufbauen
Ein gutes EMOM steht und fällt mit der richtigen Wiederholungszahl. Wähle sie so, dass dir pro Minute noch genug Pause bleibt – sonst kippt das Format ins Chaos.
Verwandte Formate wie AMRAP oder klassisches Intervalltraining lassen sich gut mit EMOM kombinieren.
- 1Wähle eine Übung und eine machbare Wiederholungszahl.
- 2Stelle sicher, dass pro Minute noch 15–20 Sekunden Pause bleiben.
- 3Starte jede Wiederholungsserie exakt zur vollen Minute.
- 4Halte die Technik sauber, auch wenn die Pause knapp wird.
- 5Setze die Gesamtdauer auf 8–20 Minuten je nach Ziel.
Häufige Fragen
Wofür steht EMOM?
EMOM steht für „Every Minute On the Minute“. Zu Beginn jeder Minute startest du eine festgelegte Übung und nutzt die Restzeit zur Erholung.
Was passiert, wenn ich die Wiederholungen nicht in einer Minute schaffe?
Dann hast du die Wiederholungszahl zu hoch angesetzt. Reduziere sie, sodass dir pro Minute noch etwas Pause bleibt – sonst verliert das Format seine Struktur.
Worin unterscheidet sich EMOM von AMRAP?
Beim EMOM taktet die Uhr jede Minute deinen Start, beim AMRAP läuft eine feste Gesamtzeit und du wählst dein Tempo frei. EMOM betont Pacing, AMRAP das Durchhaltevermögen.
Verwandte Begriffe
Bei AMRAP absolvierst du in einer festen Zeit so viele Runden oder Wiederholungen wie möglich.
Beim Intervalltraining wechselst du gezielt zwischen intensiver Belastung und aktiven Erholungsphasen.
Pacing bezeichnet die gleichmäßige Einteilung deiner Kräfte über die gesamte Renndistanz.
Die ganzheitliche Leistungsfähigkeit, Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit in alltagsnahen Bewegungen zu verbinden.
Progressive Overload ist die schrittweise Steigerung der Trainingsbelastung, um kontinuierlich stärker und fitter zu werden.
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